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Chronik

Stand: 1. Juni 2015


Bei dem ungewöhnlichen Vereinsnamen „Belfort von1896“ tauchen Fragen nach der Namensfindung auf. Es trifft zu, dass die südostfranzösische Stadt Belfort Pate gestanden hat.

 

Die Vereinsgründer:

 

Otte Benecke

Gustav Stein

Horst Hornig

Karl Strübig

Emil Settekorn

Julius Bock

Gustav Struss

Willi Gabler

 

hatten als Teilnehmer des deutsch-französischen Krieges 1870/71 vor der damals über eine lange Zeit hinweg uneinnehmbaren Festung Belfort gelegen. So uneinnehmbar sollte auch ihr Stadtteil westlich der Eisenbahnlinie der Braunschweiger Landeseisenbahn(= Hugo-Luther-Str. und Jahnstraße hinter dem ehemaligen Bahnübergang)für auswärtige Heiratswillige werden. Die hübschen jungen Frauen sollten nicht mit Waffen, sondern durch eine starke Gemeinschaft beschützt werden. 

 

Im Rahmen der Siegerehrung des Vergleichschießens mit Wolmirstedt erhielten wir am 28. Juni 2014 die historische Abhandlung „Die dreitägige Schlacht bei Belfort vom 15. - 17. Januar 1871“. Sie ist eine Schilderung der grausamen Kriegserlebnis-se eines ehemaligen Kriegsveteranen. Der Vizepräsident des Landesschützen-verbandes Sachsen-Anhalt, Kurt Flohr († 25.08.2014), hatte diesen Erlebnisbericht überrreichen lassen.

 

Leider ist der Stadtteil „Belfort“ bis heute in keinem Stadtplan verzeichnet, auch einen Straßennamen gibt es noch nicht (Stand: 29. Mai 2015).

 

Vor vielen Schützenschwestern und Schützenbrüdern konnte das Straßenschild "Belfort" (an der Blumenstraße) am 30. Mai 2015 durch den Vorsitzenden Ewald Schmidt enthüllt werden. Weitere Gäste waren die Bezirksbürgermeister Jürgen Dölz (Westliches Ringgebiet), Ulrich Römer (Weststadt) und Manfred Dobberphul (Timmerlah, Geitelde, Stiddien). Besonderer Augenschmaus war die Motorkutsche "Karl`s Brunswiek Stolz" von Karl Milkau.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Spielmannszug Broitzem.

 

Als Gründungsort überliefert die Chronik: Gaststätte „Zur Rothenburg“. Es gab aber damals auch ein „Schloss Belfort“. Hierbei handelte es sich um eine alte Feldscheune auf dem Gelände der heutigen Gartenvereine Südwest und Klosterkamp, in der man sich öfter traf.

 

Das 1. Schützenfest wurde im September 1896 gefeiert. Zwei Luftgewehre und ein Großkalibergewehr wurden vom Schlachtermeister Ohlendorf gestiftet. Auch die Fahne, die in Eigenarbeit durch die Ehefrauen der Mitglieder entstand, wurde 1901 gespendet.

 

Als erstes Vereinsheim wird „Schloss Belfort“ erwähnt. Viele Vereinsheimwechsel (Gaststätten: Zur Rothenburg, Zum Felsenkeller, Dralle, Fettklappe, Hansaschenke,

Gartenverein Klosterkamp, Schützenheim Broitzem) folgten bis zur Einweihung des eigenen Schützenhauses in der Ludwig-Winter-Straße 7, am 2. März 1985.

 

Um die Jahrhundertwende 1900/1901 begannen bereits die ersten sportlichen Wettkämpfe (z. B. in Petritor, Lamme, Bortfeld, Querum). Später folgten Schützenverein „Ruhig Blut“, Schießklub 1923, „Freie Vereinigung“ (Stiefelstiftung),

Mastbruch, Schützenverein Augusttor, Steintor und Hohetor. Erste Siege konnten verbucht werden.

 

Als bedeutsam sind die Spenden zweier Mitglieder (Gustav Stein und Fritz Bock) in Höhe von 20 Millionen Mark(!) zu bezeichnen. Hiervon konnten jedoch inflationsbedingt lediglich Bolzen und Flittchen erworben werden.

 

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass drei Belforter (Adolf Wiese, Kurt Römling sen. und Reinhold Liesegang sen.) in den 30er Jahren den innenpolitischen Machtkämpfen zum Opfer fielen.

 

Bedeutende Politiker sind aber auch aus dem Stadtteil Belfort hervorgegangen, so u. a. August Merges (Ministerpräsident des Freistaates Braunschweig), Minna Faßhauer (Kultusministerin) und Otto Grotewohl (Ministerpräsident der ehem. DDR). Auch der frühere Landesminister, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig und ehemalige Ehrenbürger, Otto Bennemann, ist ein Belforter. Der frühere Innenminister und Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Gerhard Glogowski, ist Ehrenmitglied.

 

Die bisherigen Weststadtfeste (seit 1982) haben bei der Bevölkerung einen großen Anklang gefunden. In diese Zeit fällt auch der Bau unseres Schützenhauses, Ludwig-Winter-Straße 7, im früheren Kasernengelände an der ehemaligen Broitzemer Straße, jetzt Münchenstraße.

 

Im November 1982 begannen wir mit dem Roden von mehr als 100 Apfelbäumen für unseren Schützenhausbau.

 

Richtfest: 12. 11. 1983, Einweihung: 2. 3. 1985.

 

Die friedliche Novemberrevolution (1989) in der DDR hat sich bis in unser Vereinsleben ausgewirkt. Bereits wenige Tage nach Öffnung der deutschdeutschen Grenze haben Schützenkameraden aus Wolmirstedt (nördlich von Magdeburg) Kontakt zu uns gesucht und gefunden. Mehrere Begegnungen fanden statt. Auch bei der Wiedergründungsfeier des Schützenvereins Wolmirstedt von 1863 e. V. am 17. Juni 1990 waren die Belforter zugegen. An diesem Tage haben beide Vereine einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Regelmäßige sportliche Wettkämpfe finden bis heute statt.

 

Willi Berkhan † (19. Juni 1991), Wolfgang Pruß (18. Februar 1994), Sigrid Pruß und Günter Lüddecke (21. September 1997), Wolfgang Berkhan und Otto Borm (2. Februar 2001), Gerhard Glogowski (2. September 2002), Prof. Dr. Norbert Räbiger † (31. Januar 2003), Ewald Schmidt (8. März 2003), Henning Eickenroth, Lothar Schulte (30. Januar 2004), Hannelore Berkhan (26. Januar 2007), Elsa Borm (22. August 2007), Frank Ahlborn und Detlef-L. Eickenroth (1. Februar 2008) wurden nach 40-jähriger Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Das 10. Weststadtfest fand 1991 erstmals an der Ludwig-Winter-Str. statt. Die behördliche Abnahme der Kleinkaliber- und Pistolenschießstände fand am 16. 6. 1992 statt. Die offizielle Einweihung erfolgte am 12. 9. 1992 mit Ehrengästen und Vertretern befreundeter Schützenvereine sowie Institutionen der Weststadt. Am 18. 09. 1993 wurde die neue Vereinsfahne geweiht. Die alte Fahne aus dem Jahre 1901 erhielt einen Ehrenplatz im Schützenhaus Belfort.

 

Bereits 1896 gab es einen großzügigen Sponsor, der 3 Gewehre gestiftet hatte. 1992/93 wiederholte sich eine solch nette Geste durch das Reinigungsunternehmen Brujic aus der Weststadt. Es wurden dem Verein eine KK-Pistole und ein KK-Gewehr gespendet.

 

Vom 19. - 22. September 1996 beging der Verein sein 100-jähriges Bestehen, und zwar im Festzelt an der Ludwig-Winter-Straße. Höhepunkte dieser harmonischen und ohne Pannen verlaufenen Festtage waren der Kommers mit dem Festvortrag durch Schützenbruder Prof. Dr. Norbert Räbiger † und der Empfang des Oberbürgermeisters Werner Steffens in der Dornse des Altstadtrathauses. Durch die hervorragende Chorbegleitung des Singkreises Grassel, unter der Leitung von Dr. Frank Geyer, gestaltete sich der Empfang zu einem Festakt.

 

Es wurde auch ein Jubiläumssternmarsch mit 10 Musik-/Spielmannszügen durch die Weststadt, von leichtem Nieselregen begleitet, durchgeführt. Viele Vereine sprachen Glückwünsche aus und übergaben Präsente. Das besondere Geschenk, die Sportplakette des Bundespräsidenten, überreichte der Niedersächsische Innenminister und Schützenbruder Gerhard Glogowski im Altstadtrathaus.

 

Eine in der Chronik festzuhaltende außergewöhnliche Königsproklamation fand am 20. September 1998 während des 17. Weststadt- und 103. Schützenfestes statt. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Braunschweig, Werner-R. Morig †, hatte diese ehrenwerte Aufgabe übernommen.

 

Durch eine Unterhaltung mit dem Auswerter der Königsschüsse, Hans-Joachim Geisler (Schützenverein Gartenstadt), abgelenkt, proklamierte Morig, ohne in seine schriftlichen Unterlagen zu sehen, den Vereinsvorsitzenden Ewald Schmidt zum Großen König. Ihm wurde auch die Königskette umgehängt. Der Irrtum wurde durch einen Hinweis Geislers schnell bemerkt und korrigiert. Die Königswürde dauerte daher leider nur ca. 10 Sekunden. Alle Anwesenden und auch der Vereinsvorsitzende als „Sekundenkönig“ zeigten Humor.

 

Der 1. Vorsitzende Ewald Schmidt wurde am 31. August 2003 während des Weststadtfrühstücks anlässlich des 108. Schützenfestes satzungsgemäß für seine mehr als 15-jährige Tätigkeit als Vereinsvorsitzender mit dem Titel „Ehren-vorsitzender“ ausgezeichnet.

 

Das 25. Weststadt- und 111. Schützenfest fand vom 15. bis 17. Sept. 2006 statt. Es nahm seinen gewohnten Verlauf, nur mit drei Besonderheiten:

1. Durch unglückliche Umstände fehlte für den Festumzug ein Spielmannszug. Der Umzug musste daher leider abgesagt werden. Das tat dem sehr guten Besuch beim anschließenden Festball im großen Zelt jedoch keinen Abbruch.

 

2. Erwähnenswert ist weiterhin ein erstmals abgebranntes brillantes Ba-rockfeuerwerk.

 

 3. Als Ehrengast nahm am Samstagabend und am sonntäglichen Festfrühstück die damalige Bundesschützenkönigin, Marina Bliss aus Eichenbarleben, teil. Sie ist zugleich Landesschützenkönigin von Sachsen-Anhalt und Deutsche Meisterin im Luftgewehrschießen. Über den Ehrenvorsitzenden des Schützenvereins Wolmirstedt und Schützenmeister (= Kreisvorsitzender) des Kreisschützen-verbandes Ohrekreis, Kurt Flohr †, kam diese Einladung zu Stande.

 

Sportliche Erfolge

 

Bereits 1936 war die Leistungsstärke der Belforter Schützen so enorm, dass Franz Ahlborn zur Deutschen Meisterschaft nach Dresden entsandt werden konnte.

 

Zu Anfang der siebziger Jahre qualifizierten sich ebenfalls für die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden bzw. München Otto Borm, Ewald Schmidt und Lothar Schulte. Die erste Mannschaft (Frank Ahlborn, Otto Borm, Ewald Schmidt, Lothar Schulte) stellte drei Mal hintereinander den Sieger bei der Stadt- und Landmeisterschaft und schaffte den Aufstieg in die Landesliga.

 

Yvonne Janßen wurde 1990 Landesmeisterin der Schüler im Luftgewehr-Dreistellungskampf und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft. 1992 hieß die Landes meisterin Tanja Schulte (LG-Dreistellungskampf). 1994 errang Daniel Römermann bei den Landesmeisterschaften (Freie Pistole) den 3. Platz. Landesvizemeisterin wurde mit der Mannschaft des Kreisschützenverbandes Braunschweig im Luftgewehrschießen Yvonne Janßen.

 

1995 wurde Daniel Römermann Landesmeister (Freie Pistole) – für die BSG startend – und Landesvizemeister (Sportpistole) für unseren Verein. 1996 erreichte Daniel den 2. und 3. Platz, 1997 erneut den 3. Rang (für die BSG).

 

Zur Deutschen Meisterschaft in München qualifizierten sich 1997 Henning Eickenroth, Otto Mohring † und Daniel Römermann. In der Disziplin „Freie Pistole“ qualifizierte sich Römermann 1997 und 2004 – für die BSG startend – für die Deutsche Meisterschaft. Im Luftpistolenschießen gelang ihm diese Qualifikation 1995, 1996 und 2004 für die BSG und 2005 sowie 2011 für die Belforter. In den Jahren 1997/8 zählte er zur Bundesligamannschaft (Luftpistole) der BSG.

 

Auch das Jahr 1998 ging mit sportlich herausragenden Leistungen in die Vereinsgeschichte ein. Die Aktiven erfüllten mehr als 20 mal die Qualifikation zur Landesmeisterschaft in Hannover.

 

Zum 2. und 3. Ältestenschießen des Deutschen Schützenbundes in Dortmund, das ist die Deutsche Meisterschaft im Auflageschießen, qualifizierten sich 1998 Achim Hennig, Heinz Passenheim sowie Dieter Schliephake. Dort belegten sie von 160 teilnehmenden Mannschaften den 12. Platz. 1999 waren dabei Horst Jursitzka, Heinz Passenheim und Dieter Schliephake. 1999 gab es in Hannover 24 Starts und eine Bronzemedaille in der Mannschaftsdisziplin Altersklasse Luftgewehr Auflage mit den Startern Marion Moths, Henning Eickenroth und Hainer Henkel †. In der Einzelwertung belegte Hainer Henkel den vierten Platz.

 

Bei der Landesmeisterschaft 2001 in Hannover gab es vom Schützenverein Belfort 21 Starts.

 

Es wurden 3 Medaillen gewonnen durch:

Andrea Siedentop – Silber 2. Platz Luftpistole 5-schüssig;

Henning Eickenroth – Bronze 3. Platz Luftpistole 5-schüssig;

Hainer Henkel † – Bronze 3. Platz Luftgewehr – Auflage.

 

Noch größere sportliche Erfolge – allerdings nicht im Schießen – sondern im Behindertensport (Sparte Tischtennis) errang Detlef-Lothar Eickenroth. Er wurde in den Jahren 1996, ‘97, ‘99, 2001 und 2002 Deutscher Einzelmeister, 1998, 2009 und 2010 Vizemeister sowie 2000, 2003 Dritter. Im Doppel Vizemeister 1986, ‘97, ‘98, ‘99, 2003, 2006, 2009 und 2010 sowie Dritter 1995, 2000 und 2001. Am 21. Juni 2002 wurde D.-L. Eickenroth erstmals Deutscher Vizemeister im Tischtennis mit der Mannschaft in Koblenz. Dieser Vizemeistertitel wurde dann am 11. Juni 2005 in Dessau wiederholt.

 

2001 und 2002 wurde Frank Ahlborn Landesmeister im Bogenschießen mit der Mannschaft des SV Watenbüttel. Den 2. Platz im Lupibiathlon errang Andrea Siedentop und den 3. Platz ihr Bruder Florian Siedentop.

 

In die sportliche Erfolgsliste trug sich 2006 Horst Jursitzka ein. Er wurde Landesmeister in der Disziplin KK-aufgelegt. Jursitzka war in den vergangenen Jahren bereits fünf Mal Deutscher Meister (2001–2003, 2008/9) und drei Mal Deutscher Vizemeister (2006, 2008, 2010) in den Disziplinen Luftgewehr- und Kleinkaliber-Auflage bei den Kyffhäusern.

 

In der Jahreshauptversammlung vom 1. 2. 2008 wurde beschlossen, dass jeder Schütze nur noch eine Königswürde erringen kann.

 

Unter der bewährten Leitung von Uschi und Egon Burschepers fanden am 3. Februar 2012 das 8. Damen- und 24. Herrenboßeln bei idealen Wetterbe dingungen wie Sonne, Schnee und Frost im nahen Westpark statt. Zum Abschluss gab es im Schützenhaus ein deftiges Braunkohlessen.

 

Die neue elektronische Auswertungsanlage für das Luftgewehrschießen wurde Ende November 2011 erstellt und am 25. Februar 2012 im Beisein von Ehrengästen offiziell eingeweiht. Der Vorsitzende Ewald Schmidt dankte den Vertretern aus Rat und Verwaltung der Stadt Braunschweig für die finanzielle Unterstützung. Die Einweihungspokale für Gäste und Vereinsmitglieder gewannen Dietmar Gerschler (Vertreter der Öffentlichen Versicherung) bzw. Frank Ahlborn.

 

Am 6. November 2013, gegen 22:00 Uhr, hat es in unserem Pistolenschießstand gebrannt. Unser Nachbar, die Johanniter Unfallhilfe, setzte den Notruf ab. Gepresste Textilballen hatten im Kugelfangbereich Feuer gefangen. Feuerwehr und Polizei waren schnell vor Ort. Die Kugelfanganlage incl. Überdachung und die Hälfte des Abstellraumes wurden ein Raub der Flammen. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr lag der voraussichtliche Schaden bei rund 50.000,00€. Die Polizei nannte als mögliche Brandursache die Entzündung der Ballen durch einen beim Schießen entstandenen Funken. Inzwischen sind diese gepressten Textilien als zusätzlicher Kugelfang und als Schallschutz verboten.

 

Nach Klärung des Schadenersatzes durch die Versicherung mit verschiedenen Gutachtern gab es am 7. Februar 2014 erneut Feueralarm. Im Zusammenhang mit Aufräumungsarbeiten waren die restlichen, noch nicht entsorgten Textilballen wieder in Brand geraten. Auch dieses Mal musste die Feuerwehr einschreiten. Weitere Schäden sind jedoch nicht eingetreten.

 

Bedingt durch die Winterzeit ruhten die Arbeiten am Pistolenschießstand drei Monate. Nach umfangreichen Wiederherstellungsarbeiten mit einem Kostenaufwand von rund 60.000,00 €wurde die Pistolenanlage am 7. August 2014 - 9 Monate nach dem Brand - durch das Ordnungsamt Braunschweig wieder für den Schießbetrieb freigegeben. Am 13. August 2014 gab der Vorsitzende diese Entscheidung den Mitgliedern bekannt.

 

Ewald Schmidt dankte zugleich Wolfgang Berkhan, Heinz Passenheim, Dieter Schliephake und Volker Schudeleit für ihr außerordentliches Engagement während der gesamten Wiederaufbauphase.

 

Dank der bestehenden Brandversicherung ist dem Verein kein finanzieller Schaden entstanden.                                                 

 

Am 28. Juni 2014 fand in Wolmirstedt der 24. Vergleichswettkampf beider Partnervereine statt. Nach erster Auswertung lautete das Gesamtergebnis 4:2. Nach Prüfung des Wettkampfberichtes stellten die Belforter einen Zahlendreher bei einer Disziplin fest. Das führte wiederum bei den Wolmirstedtern zu einer Gesamtüberprüfung, mit dem Ergebnis, dass ein Aktiver der Gastgeber gar nicht gestartet war.

 

Fazit: Endergebnis 3:3. Die Gesamtringzahl (5114:5055) sprach für die Belforter.

 

Der zunächst den Wolmirstedtern überreichte Wanderpokal ging schließlich beim diesjährigen Weststadt- und Schützenfest zunächst für ein Jahr in den Besitz der Belforter über. Als Dank für das faire Verhalten des Wolmirstedter Vorsitzenden Manfred Schulz erhielt er einen Fairnesspokal. Ohne ihn wäre der wahre Sieger der Freundschaftsbegegnung nicht erkannt worden.                                                 - es -